Rue De La Tour 41, 1004, Lausanne, Vaud, Schweiz
OC-Powerpacks ist das neu Digitallabel des Netlabels OC-Records, welches seit 2004 Techno, House und Minimal unter Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht. Die Nr. 04, wie auch schon die 02 kommt von B Mus alias Simon Weinheimer. Bei Protector vereint er deep, darke Elemente mit modulierten Melodieläufen, was zwar wirklich gut klingt, aber auch nichts wirklich frisches auf den Teller bringt. Der erste Remix dazu kommt aus der Feder des Mainzers Chrismo. Er zieht sich Melodieteile des Originals raus und spielt die Chords dazu, so dass es mir fast zu viel wird. Irgendwie viel zu überladen. Das zweite Remake kommt vom Berliner Radarfilm, der nur auf analoges Equipment setzt. Er macht sich ebenfalls die Melodie der Vorlage zum Thema, lässt aber auch einige Meloläufe hinzu kommen und verhält sich dabei sehr harmonisch und schwebend. Für mich der beste Track dieser Veröffentlichung, der das ganze dann doch noch anhebt auf knappe.
Die nächste Katalognummer der OCs gefällt mir wesentlich besser als der Vorgänger. Dumpf im Sound gibt's bei "Empty Space" ein drückende, fast knarzige Bassline auf's Ohr, die durch immer wieder aufflackernde lieblich hohe Klänge ummalt wird. Engelchen und Teufelchen! Sehr schön! Auch "Feber" ist in ein dumpfes Gewand gehüllt und schlägt in die gleiche Kerbe wie sein Vorgänger. Mit vielen kleinen Details wird hier eine melancholische Dürsterness zelebriert. Gute...
Ritterstrasse 24, 10969, Berlin, Berlin, Deutschland
An der Eisenbahn 2, 01099, Dresden, Sachsen, Deutschland
Eichenstraße 4, 12435, Berlin, Berlin, Deutschland
Auf der zweiten Veröffentlichung des OC-Records-Digitallabels gibt B Mus aka Simon Weinheimer einen zappeligen House-Track zum Besten. Ben Anderson (Danilo Tomic und Jan Nemecek) und Tobias Lilliehorn liefern dazu jeweils einen Remix ab. B Mus setzt seine Marke im Original vor allem durch den deep-groovigen Beat und das rhythmische Bongo-Getrommel. Beim Remix des serbischen Duo-Projekts Ben Anderson ist das Original zwar noch dezent zu erkennen, allerdings gibt‘s keine Bongos - dafür aber zischende und hibbelige Hi-Hats. Und damit geht das Ganze mehr in Richtung funny Tech-House. Insgesamt hat die Version aber einfach weniger Power, als das Original. Und Lilliehorn macht daraus einen Sound zum Träumen. Flächig und spacig kommt der "Inhale Exhale Remix" daher, fast ein bisschen trancig. Aber Lilliehorn schafft es gerade noch die Kurve zu kriegen. Mit einfallsreichen Wechseln und Breaks wird der Remix nicht zum faden Trance-Track, sondern zur hypnotisch-anschmiegsamen "Gute Laune"-Nummer.
Mocca aka Michael Kunz ist DJ und lebt in Berlin. Dort widmet er sich nicht nur der Musik, sondern auch seiner zweiten Leidenschaft - dem Surfen. Und so vermittelt auch "It‘s Midnight Now" ein Gefühl von Wellenreiten. Der Track ist ja auch während eines Surf-Urlaubs entstanden. Die sphärischen Synthi-Melodien klingen fast so, als würden die Töne auf einer aufgewühlten Wasseroberfläche gleiten. Kantige Beats und ein blubernde Baseline bringen den richtigen Groove - ein super Track für die nächste After-Hour. Pascal Vert geht seinen Remix dagegen housig an und verwandelt das Ganze mit dubbigem Gehalle in eine ganz passable, aber auf keinen Fall bessere "Schwing-Schwing" Nummer. Dafür geht‘s bei "On The Go" umso treibender zur Sache - technoid-treibend! Der Track ist ein echter Knaller: Durch das dumpfe, wilde, aber von unten kommende Getrommel und den zackigen Beat drückt sich der Sound förmlich in die Knie. Wow! Und für alle die es reduzierter und klarer wollen, hält die EP noch einen Remix von B Mus parat.
Voltairestraße 5, 10179, Berlin, Berlin, Deutschland
Voltairestraße 5, 10179, Berlin, Berlin, Deutschland
Carl-Benz-Straße 21, 60386, Frankfurt, Hessen, Deutschland
Große Elbstraße 16, 22767, Hamburg, Hamburg, Deutschland
Gerichtstraße 65, 13347, Berlin, Berlin, Deutschland
Gerichtstraße 65, 13347, Berlin, Berlin, Deutschland